Alle hydraulischen Anlagen werden mit einem Betriebsdruck gekennzeichnet. Diesen gilt es zu „regeln“! Es gibt verschiedenste Produkte und Kategorien im Bereich der Druckregelventile. Auf unserer Website erhältst du ein passendes Angebot und alle Einzelheiten zu Druckregelventilen.

Was ist ein Druckregelventil?

Beim Thema der hydraulischen Druckregelung kommt man am Druckregelventil nicht vorbei. In der Hydraulik sowie in der Pneumatik steht das Druckregelventil für, wie der bereits Name vermuten lässt,  ein Bauteil welches Druckschwankungen reguliert und konstant hält. Hierbei wird der Eingangsdruck auf einen in Druckregelventil vordefiniertem Ausgangsdruck geregelt.

Wegeventil Busch Hydraulik

Ein Wegeventil / Druckregelventil von Busch Hydraulik

Funktion eines Druckregelventils

Druckregelventile werden hauptsächlich verwendet um Druckspitzen entgegen zu wirken. Der eingestellte Druck bleibt konstant, unabhängig davon, ob der eingehende Druck über oder unter dem Soll-Druck liegt.

Welcher Druck ist der richtige?

Es gibt 2 Arten der Kennzeichnung bei hydraulischen und pneumatischen Anlagen. Der Druck (bar) wird in der Physik als Formelzeichen in „p“ angegeben und „l/min“ als Durchfluss. Inhalte bezüglich des passenden Drucks erhältst du im beiliegendem Artikel unserer Produkte.

Hydraulische Bauteile wie beispielsweise Ventile geben Informationen darüber, mit welchem Druck diese beaufschlagt werden sollen. Der Hersteller schreibt vor welche die optimale Auflösung für die jeweiligen Geräte darstellt. Um entsprechende Bauteile zu schonen oder deren Funktion komplett gewährleisten zu können verwendet man Druckregelventile.

Montage

Bei der Montage ist darauf zu achten, das System und alle dazugehörigen Verbraucher abzuschalten. Eine Montage erfolgt zur eigenen Sicherheit komplett drucklos.  Die Zuleitungen müssen sauber und verschleißfrei sein!

Als erstes bringt man das Druckregelventil in die Einbaulage – hierbei ist die Durchflussrichtung zu beachten! Als Orientierung dienen hier Pfeile oder Ziffern die den Eingang und Ausgang kennzeichnen. Im Anschluss verwendet man die beiliegenden Dichtungen vorschriftsgemäß.

Nachdem alle Schraubverbindungen festgezogen sind und die Leitungen wieder geöffnet werden können, prüft man im nächsten Schritt das Ventil auf Undichtigkeiten und Leckagen, da diese den Eingangs sowie Ausgangsdruck beeinflussen können.

Einstellung

Ein Pfeil zeigt die Richtung an in welche der Druck geregelt werden soll. Das Manometer gibt an wie hoch der Ausgangsdruck geregelt werden soll. Entweder lässt es sich per Hand bedienen (drehen) oder mit einem Werkzeug – in der Hydraulik verwendet man hierbei meistens einen Aussensechskantschlüssel.

hydraulik kontrolleinheit

Das Manometer zeigt den Druck an

Inbetriebnahme – Druckregelventile

Druckventile werden immer mit entspannter Feder geliefert. D.h werkseitig sind keine definierten Voreinstellungen getroffen. Zuerst löst man die Sicherheitsmutter der Stellschraube. Anschließend dreht man die Stellschraube im Uhrzeigersinn – ein Blick auf das Manometer verrät den Druck in der Hinterkammer.

Ist der Druck eingestellt, so gilt es zum Schluss die Sicherheitsmutter fest zu schrauben – diese verhindert das selbstständige Lösen der Stellschraube durch Vibration und Bewegung.

Wartung

Der Service ist bei solch komplexen Bauteilen nicht zu verachten! Um richtig warten zu können, befolgt man hierbei am besten die Herstellerangaben. Grundsätzlich lässt sich die Wartung von Ventilen in Intervallen definieren.

Einmal mal die Woche: sollte man die allgemeine Funktion prüfen – hält das Ventil den eingestellten Ausgangsdruck?

Einmal im Monat: führt man eine Sichtkontrolle durch – sind die Rohranschlüsse und das Ventilgehäuse dicht?

2 mal pro Jahr: sollte man die Gängigkeit der Spindel überprüfen – steigt die Stellschraube von alleine ohne Kontermutter?

Einmal im Jahr: führt man eine präventive Instandhaltung durch – diese beinhaltet die Demontage des Ventils, um es auf Verschmutzung oder Schäden in der Membran zu überprüfen

Achtung Quetschgefahr! Ventil zum Reinigen außer Betrieb nehmen!

Die wichtigsten Arten der Druckregelventile

Einfache Druckregelventile werden an hydraulischen Rohrleitungen – Ringleitungen oder Garnituren verschraubt. Insofern man schwankenden Volumenstrom regulieren will oder ein Ventil in einem Steuerblock versehen will, so verwendet man proportionale oder sitzende Regelventile.

Proportionale Druckregeltechnik

In manchen Fällen reicht eine simple Druckregeltechnik nicht aus um Funktionen perfekt gewährleisten zu können. Wenn man beispielsweise einen Kolben mit einer Drossel bestückt, so ändert sich auch der Volumenstrom!

Bei zunehmender Last in konstanter Ausfahrgeschwindigkeit oder Drehzahl eines hydraulischen Motors, müssen Stromregelventile verwendet werden. Ein Stromregelventil kann den Volumenstrom auch bei unterschiedlichem Druckabfall am selbigen konstant halten.

Hier regelt man durch Spannungszufuhr welche das Druckregelventil durch den Magnetstrom in die passende Stellung bringt.

Druckregelventil als Sitzventil

Nicht nur an Ringleitungungen oder Rohrarnituren können Druckregelventile verwendet werden! Auch für interne Bauteile gibt es meistens dafür vorgesehene Anschlüsse. Hierfür verwendet man ein Einschraubventil.

Dieses gibt es natürlich auch in verschiedenster Ausführung. Beispielsweise an hydraulischen Steuerblöcken findet man unter den Blindstopfen nicht nur Messanschlüsse oder Filter, sondern auch Anschlüsse für ein sitzendes Druckregelventil!

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